Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Wanderberichte

Attendorn mit Hettwich vom Himmelsberg
Attendorn mit Hettwich vom Himmelsberg

 

SGV Sundern besucht älteste Jugendherberge der Welt

Eine wahre Schatztruhe ist die Burg Altena. Das konnten jetzt 46 SGV-er aus Sundern bei einer Besichtigung feststellen. Neben den typischen Burganlagen liegt in den Mauern die erste Jugendherberge der Welt aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Die alten Originalräume incl. Bettenlager für Jungen und Mädchen getrennt sind noch zu bestaunen. Heute hat die Jugendherberge andere Räume in der Burganlage bezogen. Zuvor hatten die SGV'er unter sachkundiger Führung einen Bummel durch Altena's Stadtmitte gemacht und den Tunnel mit Erlebnisaufzug zur Burganlage genommen. Ein weiterer Hohepunkt des Tagesausfluges führte in die Stadt Attendorn. Nach einer Stärkung im Restaurant der Stadthalle wartete dort bereits Hettwich vom Himmelsberg. Sie führte die Wanderer durch das Städtchen und sparte nicht mit lustigen Sprüchen und Erzählungen. Eine derart vergnügliche Führung hatte man noch nicht erlebt. Unterwegs wurde Station im Turm der Schützenbruderschaft gemacht. Dort kam frisch gekühlter Gerstensaft auf den Tisch. Nächste Station: der Vorratskeller des Pastors mit Messweinprobe. Zum Abschluss gab es im Cafe Kaffee und Kuchen. So gestärkt trat man die Heimreise an. Da auch die Sonne den ganzen Tag lachte, konnte sich der SGV Sundern über einen sehr gelungenen Tagesausflug freuen.


Moselblick 2018
Moselblick 2018

Wandertage an der Mosel bei Zeltingen-Rachtig

Weinselige Wandertage an der Mosel erlebten jetzt 25 Wanderinnen und Wanderer der SGV-Abteilung Sundern in und um Zeltingen-Rachtig. Tagsüber in den Weinbergen und abends bei einem Schoppen Wein - so vergingen die 4 Wandertage im Fluge. Gleich am ersten Tage führte uns Harald vom Weingut Ackermann durch verschiedene Weinlagen zur Großbaustelle der Moselbrücke, die das Moseltal in imposanter Weise überspannen soll. Mehrfach zwischendurch wurde Rast gemacht - und siehe da, der Wanderführer hatte stets einen Vorrat seines Weines parat. Am Abend fand im eigenen kleinen, aber feinem Weinkeller die Verkostung statt. Schnell fand Jede(r) einen Lieblingswein. Der nächste Tag führte auf die andere Moselseite, die landschaftlich der Eifel zugeordnet ist. So konnte die Mosel von einem ganz anderen Blickpunkt aus betrachtet werden. Der 3. Tag startete mit einer Ortsbesichtigung der nahen Stadt Bernkastel-Kues. Eine Stadtführerin leitete die Gruppe durch den Stadtkern mit seinen vielen alten Häusern. Danach wanderten die SGV'er nach Rachtig zurück - natürlich auf dem Moselsteig. Am letzten Tag stand noch der Besuch des Städtchens Beilstein in der Nähe von Cochem an. Der Ort klettert den Hang hoch und es sah wie im Museum aus. Nach einem letzten wehmütigem Blick auf die Mosel musste dann der Heimweg angetreten werden.


Hohe Bracht Aussichtsturm
Hohe Bracht Aussichtsturm

 

SGV Sundern hat das ganze Sauerland im Blick

Einen selten klaren Ausblick auf die Sauerländer Berge konnte jetzt die SGV-Abteilung Sundern genießen. Bei herrlichem Wetter bot sich vom Aussichtsturm Hohe Bracht ein grandioser Rundumblick. So konnte der Turm auf dem Kahlen Asten im Osten des Sauerlandes genau so gut erkannt werden wie der Aussichtsturm auf dem Schomberg in Wildewiese im Westen des Sauerlandes. Dazwischen türmten sich die mehr oder weniger hohen Berge und Hügel des Sauerlandes. Sogar der Gasthof Rademacher in Faulebutter wurde gesichtet. Nur an wenigen Tagen des Jahres ist so klares Wetter, dass mit bloßem Auge alles in Detailschärfe erkannt werden konnte. Zuvor hatte die Tageswanderung der SGV'er in Bilstein begonnen. Gegenüber der Burg Bilstein, die eine bekannte Jugendherberge in ihrem Mauern beheimatet, begann der Aufstieg in einem weiten Bogen zur Hohen Bracht. Rückblickend wurde die Burg immer kleiner. Bei etlichen Wanderern kamen Erinnerungen auf. Hat doch so Mancher schon Schulferien in dieser herrlich gelegenen Jugendherberge verbracht. Nach einigen steileren Anstiegen erreichten die Wanderer die Hohe Bracht mit ihrem Aussichtsturm. Zunächst war Pause bei Kaffee und Kuchen in der frisch renovierten guten Stube angesagt. Danach galt es 139 Stufen bis zur Aussichtsplattform zu überwinden. Dort bot sich ein unvergleichliches 360 Grad Panorama - mit dem beschriebenen Blick auf das Sauerland. Danach führte der Weg nur noch bergab zurück nach Bilstein. Ein sehenswerter und erlebnisreicher Wandertag war geschafft.


auf der Hohensyburg vor dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal
auf der Hohensyburg vor dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal

 Herrliche Aussichten von der Hohensyburg

SGV Sundern genießt herrliche Aussicht von der Hohensyburg Herrliche Aussichten von der Hohensyburg in Dortmund in das Ruhr- und Lennetal mit dem Hengsteysee zu Füßen genossen jetzt 11 Wanderer der SGV-Abteilung Sundern. Unter der Leitung von Wolfgang Scheffer führte die diesjährige Fahrt zunächst wieder mit dem Zug nach Dortmund-Hörde. Von dort aus durchquerten die Wanderer zunächst das Phönix-Gelände mit den mächtigen, noch stehenden Stahlkonstruktionen und Gebäuden. Bald war der Botanische Garten Rombergpark erreicht. Dieser wurde durchquert durch das Aboretum an Mammutbäumen vorbei entlang des Zoos und weiter nach Süden über den Stadtteil Lücklemberg nach Wellinghofen. Die Wanderer waren immer wieder erstaunt, wie grün und ländlich es doch in der Großstadt Dortmund ist. Eine kurze Busfahrt brachte die SGV'er dann zum Ortsteil Syburg. Von dort startete der Gipfelsturm auf dem Rhein-Ruhrweg auf die Hohensyburg zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Dieses wurde zur Erinnerung der Deutschen Reichsgründung von 1871 errichtet und mehrfach umgestaltet. Heute dominiert noch die Reiterskulptur mit Wilhelm dem Ersten hoch zu Ross. Er wird flankiert von Standbildern Bismarcks und Moltkes. Von dem weiten Geländeplateau hat man einen unvergleichlichen Panoramablick in's Ruhr-und Lennetal. Der Weiterweg brachte dann zwischen altem Baumbestand die Burgruine Hohensyburg zum Vorschein, die auf das 11. Jahrhundert zurückgeht. Inmitten der Burgruine ließ die Gemeinde Syburg 1925 ein Kriegerdenkmal zur Erinnerung an die Gefallenen des 1. Weltkrieges errichten, welches dann später durch eine Gedenktafel zum 2. Weltkrieg ergänzt wurde. Das nächste Ziel war dann die Spielbank Hohensyburg. Man begnügte sich aber mit der Außenansicht und verzichtete darauf, dort Geld zu verzocken. Unterhalb gelegen steht die Kirch St. Peter zu Syburg. Dort konnten uralte Gräber und Grabsteine rund um das imposante Kirchengebäude bestaunt werden. Aufgrund von Restaurierungsarbeiten war aber der Eintritt in die Kirche verwehrt. Nach etlichen Wanderkilometern und Höhepunkten kam das Restaurant Alt-Syburg mit einem schönen Biergarten gerade recht, um sich zu stärken. Mit dem Bus zurück zum Bahnhof Hörde war aber der ereignisreiche Wandertag noch nicht zu Ende. Der nahegelegene Phönixsee lockte noch zu einem Besuch. Das dachten sich auch tausende andere Ausflügler, die den herrlichen Sommertag zum flanieren nutzten. Mit einem leckeren Eis auf der Hand ging es zurück zum Bahnhof und weiter mit dem Zug in's Sauerland.


Mehrtageswanderung am Edersee

Schöne SGV-Wandertage am Edersee

 

Der Edersee stand dieses Jahr im Mittelpunkt der Mehrtageswanderung der SGV-Abteilung Sundern.  Mit 23 Aktiven wurde der See von verschiedenen Seiten und Aussichtspunkten unter die Lupe genommen. Die erste Tour führte von Waldeck auf dem Urwaldsteig  zunächst im Nebel aber später mit Sonnenschein Richtung Nieder-Werbe. Dort bot sich eine herrliche Aussicht auf den See und die Halbinsel Scheid.

Tags darauf lockte bei herrlichem Wanderwetter der Knorreichensteig. Vorbei an sehr alten, knorrigen Eichen ergab sich für die Wanderer ein Blick auf die freiliegende Brücke von Assel, die normalerweise unter Wasser liegt, aber bei der relativ leeren Talsperre wieder zum Vorschein kam.

Am dritten Tag teilte sich die Gruppe. Während einige SGV-er eine 2-stündige Bootsfahr genossen, wanderten die Anderen steil bergan zum Aussichtspunkt Kanzel. Wieder vereint, wurde eine Fahrt mit der Sesselbahn mit anschließendem Spaziergang zur Burg unternommen. Dabei führte der Wanderweg durch alte Buchenwälder auf herrlich weichen Wanderwegen.   Auf der Burgterrasse bei Kaffee und Kuchen wurden weitere Wanderpläne geschmiedet. Denn der Ederhöhenweg bietet noch viele weitere Highlights, die es noch zu entdecken gibt.


mit Saumagen auf Wanderschaft

auf einer der zahlreichen Burgruinen in der Pfalz
auf einer der zahlreichen Burgruinen in der Pfalz

SGV Sundern wandert mit Saumagen durch den Pfälzer Wald

Wandern ohne Grenzen – so verlief die diesjährige Wanderwoche des SGV Sundern im Pfälzer Wald und den angrenzenden französischen Vogesen. 26 Naturfreunde erklommen auf meist schmalen und steilen Pfaden die Höhen, auf denen so manche beeindruckende Burgruine thronte. Immer wieder bot sich ein weiter Blick in die Ferne auf die nicht enden wollenden Waldgebiete. Als Standquartier hatten sich die SGV-er das Dahner Felsenland mit dem kleinen Städtchen Erfweiler ausgesucht. Hier befindet sich ein wahres Wanderdorado mit unzähligen Wandertouren. An zahlreichen Pfosten wiesen oft bis zu 10 Schilder auf die vielen Wege hin. Verlaufen war so nahezu unmöglich. Bei allen Wanderungen lugten immer wieder die meist rötlichen Felsgesteine aus den Baumkronen heraus oder standen als Riesen einfach im Wald und bildeten oft bizarre Formationen. Beeindruckend zeigte sich hier insbesondere der Napoleonsteig mit dem Napoleonfelsen als Na-mensgeber. Aber nicht der frühere Kaiser stand Pate für den Steignamen sondern die prägende Form des Felsens, der an eine bestimmte Kopfbedeckung erinnerte. Von Nothweiler führte eine weitere Wanderung an verschiedenen Burgruinen vorbei zur Burg Fle-ckenstein auf französischer Seite, wo einige sich bei einer Rast am Fuße der Ruine an Baguettes laben konnten. Nicht fehlen durfte der Besuch eines typischen Pfälzer Wanderheimes. Auf der Sonnenterasse bei der Dicken Eiche machten einige SGV-er zum ersten Mal Bekanntschaft mit Pfälzer Saumagen, dazu einen halben Liter Weinschorle. Sehr lecker – lautete das einstimmige Urteil. Bevor es dann wieder auf die Heimreise ging, musste noch ein Abstecher zum Teufelstisch gemacht werden. Beeindruckend, wie der gewaltige steinerne „Tisch“ über dem Felsen klebte. So endete die Wandertour mit dem Vorsatz, auch nächstes Jahr wieder auf Reisen zu gehen.